|
|
Auch diemal wieder hat eine gestrenge Fachjury 5 Einsendungen ermittelt, deren Gedichte auf obiges Stilleben prämiert wurden:
silvia schrieb:
ESSEN!
Schon wieder zum xten mal eine Diät vorbei,
und das Resumee,
Heißhunger auf einen mit Karamel übergossenen Grießbrei!
Warst du schon mal auf einem Fastenseminar im Kloster Pernegg?
-wuascht!Du kommst zurück und willst ein Brot mit Speck!(und einem Kilo mehr)
Schon mal was von der Buchinger-Kur gelesen?
-nacht nix!Dannach würdest du sogar eien Besen zu dir nehmen!
Scheiße!-Ich muss mein Gedicht leider beenden,
denn Oma kommt herein,
und zwar mit einem reisauflauf in Händen!(Sorry)
Isabella schrieb:
Kartoffelsalat, gelb und schwer,
der muß her.
Keule allerdings, auch schwer,
kommt erst hinterher.
elmar schrieb:
Geh den Kellner holen - ohne Faxen !
wir wollten keine Fohlenhaxen !
Bestellten wir doch Wildschweinrüssel
serviert in einer schwarzen Schüssel !
Peter schrieb:
Bierkrug
Schaum
Beinfleisch
Schweiss
Holz
Herz
Herbert
Judith schrieb:
fressen
das fressen, ein symbol der spießigkeit.
die unschuld auf dem teller, verbirgt die gier des fressers.
harmonie auf dem teller, zerissenheit im inneren -
wir fressen, um zu vergessen,
genießen, um nicht zu verdrießen....
fressen ist gleich macht.
|